Wer im Internet sucht, nutzt meist Google oder andere Suchmaschinen. Wenn Sie also mit der eigenen Website im Internet gefunden werden wollen, sind Ihre Chancen umso besser, je häufiger Ihre eigenen Seiten in den Listen der Suchmaschinen auftauchen.
Aber wie stellen Sie das an? Erfahrene WebmasterInnen wissen, was zu tun ist. Andererseits sind die Zusammenhänge aber nicht so selbstverständlich, wenn man sich nicht Tag für Tag damit beschäftigt oder mit seiner ersten Website hier einfach noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt hat. Was also kann ich tun, damit meine Webseite bei Google erscheint?
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Die Mehrheit der Internetreisenden weiß was SEO bedeutet, trotzdem erlaube ich mir hier verschämt folgenden erläuternden Hinweis. Bei SEO handelt es sich weder um die medizinische Bezeichnung einer chronischen Übersensibilisierung auf bestimmte Umweltreize noch um eine besonders krasse Form der Selbstüberschätzung. Obwohl ich mir im letzten Fall nicht wirklich sicher bin.
Zum Stichwort SEO referenziert Google Deutschland 7.860.000 Seiten (April), international sind es zur Zeit sogar 258 Millionen Seiten. Das Suchaufkommen für das exakte Keyword ‘seo’ lag im März dagegen bei etwa läppischen 70.000 Suchanfragen. Nach ‘Suchmaschinenoptimierung’ wurde gerade 18.000 mal gesucht.
Dieser dramatische Überhang an Seiten zum Thema wundert mich eigentlich nicht. Wenn ich mir Seiten von sogenannten ‘SEO-Experten’ ansehe, wird schnell klar, dass viele nur irgendwo aufgeschnappte Informationen weitergeben ohne wirklich ‘im Thema’ zu sein und über eigene Erkenntnisse zu verfügen. Das ist auch verständlich, denn die Wieder- und Weitergabe solcher Inhalte erfordert oft nicht einmal die Mühe, eigene Formulierungen zu finden. Und so kommt es vor, dass manche SEO-Seite inzwischen mangels Besucherzahlen verwahrlost ist oder eingestellt wurde. – Nicht gerade eine Referenz, die ich mir als ‘Experte’ wünschen würde.
Auch von einer anderen Seite betrachtet kann SEO-Optimierung sehr schnell zum Selbstzweck werden. Der Sinn einer Webseite liegt nicht in ihrer suchmaschinenfreundlichen Gestaltung, sondern in der Bereitstellung von Informationen. Diese Informationen können für den Nutzer hilfreich oder ohne irgend einen Nutzen sein. Daran kann auch die beste Suchmaschinenoptimierung nichts ändern.
Genauso verhält es sich mit der Identität, dem persönlichen Stil, der Webseite. Dies ist etwa beim Betreiben eines Blogs von wirklicher Bedeutung. Kommen diese beiden Aspekte nicht zur Geltung, ist mAn auch SEO überflüssig.
SEO ist wichtig – ohne Frage. Aber nicht jeder, der copy&paste beherrscht oder SEO von einer allergischen Hautreaktion unterscheiden kann ist gleich ein Experte in Sachen Suchmaschinenoptimierung.
Wer ein Blog nachhaltig betreibt, es regelmäßig und nicht nur sporadisch mit Texten versorgen will, ist darauf angewiesen, einen gewissen kontinuierlichen Arbeitsfluß aufrecht zu erhalten.
Diese Aufgabe alleine schon hat es in sich: Ideen müssen her, Recherche ist angesagt, Material sammeln, bearbeiten und ausarbeiten. Um sich diese Arbeit nicht unnötig zu erschweren, ist es sinnvoll bei Zeiten einige Vorkehrungen zu treffen. (weiterlesen…)